• Halbjährlich fortlaufende Wochenkurse:
    mittwochs  10.15 – 11.15 Uhr
  • Kosten bitte nachfragen
  • Selbsthilfe-Kurse:
    Kurs A:
    am 28. April und 1. Dezember 2017
    Kurs B:
     am 24. Februar und 29. September 2017
  • Termine:
    einmalig freitags 19.00 – 21.00 Uhr
  • Kosten je Kurs:
    20EUR (Präventio Mitglieder 15 EUR)
  • Ort: Praxis für Physiotherapie Weber/Wölffing Osterstr. 56 (Am Ostertor) Bad Salzuflen
  • Kursleitung: Andreas Wölffing, (Physiotherapeut und Feldenkraislehrer) Tel.: 0 52 22 / 6 11 51

Halbjährlich fortlaufende Wochenkurse

Freie Plätze auf Anfrage

Selbsthilfekurse für bestimmte Körperbereiche

Verspannungen und Blockaden lösen, Bewegung erleichtern, Schmerzen lindern

Kurs A: Halswirbelsäule, Kopf- und Schultergelenke

Kurs B: Lendenwirbelsäule, Kreuzdarmbein- und Hüftgelenke

Anmeldung und Information:

Andreas Wölffing  Tel.:  05 22 2 / 6 11 51 oder Präventio  Tel.:  0 52 22  / 63 86 02

Was ist die Feldenkrais-Methode ?

Wenn wir einem Kind zuschauen, wie es mit all seinen Sinnen auf Entdeckungsreise geht, fortwährend ausprobiert, immer wieder die gleiche Bewegung macht, schrittweise und langsam seinen eigenen Weg zur Aufrichtung findet, dann können wir uns in etwa einen Begriff von dem machen, was Moshe Feldenkrais (1904-1984) organisches Lernen nennt. Seine Möglichkeiten erforschend entwickelt es sich: dies ist ein selbstständiger Lernprozeß über Versuch und Irrtum, aus dem letztendlich eine sinnvolle und angemessene Auswahl stattfindet, die für verschiedene Aktionsmöglichkeiten zur Verfügung stehen.
Die Feldenkrais-Methode organisiert diesen Lernprozess aufs Neue und nutzt damit die Fähigkeit unseres erwachsenen Nervensystems, immer wieder neue Verbindungen und Bewegungsbilder im Gehirn herzustellen.

Die Feldenkrais-Gruppen:

Unter verbaler Anleitung des Feldenkraislehrers schult der Teilnehmer seine Wahrnehmungsfähigkeit. Um den üblichen Einfluß der Schwerkraft auf das Bewegungssystem zu verändern, beginnt man meistens im Liegen. Jeder Teilnehmer untersucht für sich den Kontakt seines Körpers zum Boden. Das Bewußtsein für Lage und Spannung der Muskulatur und die Organisation der Gelenke wird so allmählich verfeinert. Seitenunterschiede des Körpers werden bemerkt und untersucht. Allein durch die Aufmerksamkeit auf den eigenen Körper ist schon eine Regulation der Muskelspannung zu spüren. Diese Veränderung ist notwendig, um die Folgebewegungen möglichst mühelos gestalten zu können. Häufig erleben Teilnehmer hier zum ersten Mal, dass sie Einfluß auf bestimmte Körperregionen erhalten und den Teufelskreis von Schmerz und Anspannung auch ohne fremde Hilfe unterbrechen können. Dies ist oft der Aufbruch in ein anderes Bewegungs- und Haltungsempfinden. Es entstehen zwei verschiedene Körperbilder, das gewohnte und das neue. Das Gehirn, der Körper mit all seinen Verarbeitungs- und Speichermöglichkeiten kann vergleichen und auswählen, kann verwerfen und/oder aufnehmen, neu entwickeln und gestalten, das für gut Befundene in den Alltag integrieren.
Wichtig ist Bedingungen zu schaffen, die ein eigenständiges Lernen ermöglichen. Bewegungsabläufe werden vorgeschlagen, es erfolgt keine Wertung im Sinne von richtig und falsch. Das Bedürfnis der Teilnehmer nach Sicherheit und vielleicht auch das Festhalten an alten Bewegungs- und Handlungsmustern wird respektiert. Dieser achtsame Umgang und die einfache, unkomplizierte Vorgehensweise sollen eine innere Neugierde erzeugen, aus sich selbst heraus, neue Möglichkeiten an Bewegung, Haltung und Verhalten entdecken zu wollen.